Lektion 6 von 12
In Arbeit

Schritt #5 – Trainieren mit Schmerzen?

Gino Lazzaro Juli 24, 2024

Notizen

Ich hoffe, dass dir der Kurs jetzt schon dabei geholfen hat, deine Schmerzen zu reduzieren! Jetzt sind wir schon bei Schritt #5 angekommen – dieser wäre: 

Schritt #5: Schmerzen häufig auszulösen, führt zu Veränderungen im Gehirn. 

Um diesen Schritt besser zu verstehen, helfen folgende Fragen: 

Wie wurdest du besser in deinem Sport? Durch ständige Wiederholung (Training). Wie hast du in der Schule eine Sprache gelernt? Durch ständige Wiederholung (Vokabeln). 

Und wenn du ein Musikinstrument gelernt hast, dann war das auch durch ständige Wiederholung. Kurzum: man lernt durch Wiederholung. Das ist aber nicht nur bei Dingen wie Sport, Sprache oder Musik, sondern auch bei Schmerz. 

Wenn du Schmerzen immer und immer wieder auslöst, ohne dass sie sich mit der Zeit verbessern, dann lernt dein Körper “besser” im Auslösen von Schmerzen zu werden. Deine Sensibilität gegenüber Schmerzen (du erinnerst dich an die letzte Lektion?) erhöht sich also durch Wiederholung. 

Das bedeutet aber NICHT, dass du Angst vor Schmerzen im Training haben solltest. Ganz im Gegenteil – du DARFST Schmerzen im Training haben. Bei manchen Krankheitsbildern ist es sogar empfehlenswert in den Schmerz reinzutrainieren!

Wichtig ist jedoch, dass ein Auge darauf hast, dass die Schmerzen nach dem Training wieder weniger werden und dass sie mit der Zeit sinken. Wenn das der Fall ist – läufst du keine Gefahr, in eine Chronifizierung von Schmerzen zu geraten. 

Falls du schon chronische Schmerzen (Schmerz, der über die natürliche Gewebeheilung hinaus andauert) hast, dann gerate nicht in Panik – wir gehen in diesem Kurs noch ein paar wichtige Tipps durch, die dir helfen werden!